„Sanierungskosten steigen weiter“ vom 19.05.22 im KSTA

Als Vorsitzender des BSA nimmt Herr Dr. Thiel zu ihrem Artikel wie folgt Stellung:

  1. Zeit- und Kostenplan, gestiegene Sanierungskosten
    Die zeitliche Abwicklung des Projektes verläuft abgesehen von marginalen Abweichung
    entsprechend Terminplan. Das ist bei einem derartigen Bauvorhaben nicht
    selbstverständlich, Lob an die Projektsteuerung.
    Der Kostenplan wird bisher ebenfalls eingehalten. Alle bisherigen Vergaben lagen im Be-reich der prognostizierten Kosten und haben sich seit der Kostenberechnung nur unwesentlich verändert. Die 9 Mio. Euro Fördermittel für das energieeffiziente Gebäude sind bewilligt.
  2. Kostenentwicklung, Unsicherheiten, Kostenmehrung durch Zeitverzögerung
    Natürlich ist von Preissteigerung durch Corona und Ukrainekrieg die öffentliche Hand
    genauso betroffen wie jeder private Bauherr. Diese macht allen große Sorgen ist aber nicht rathausspezifisch. Mehrkosten von 5-7 Mio. Euro hat aber die Nichtumsetzung des Bürgerbeschlusses von 2010 das Rathaus zu erneuern durch die CDU verursacht. 10 Jahre Missachtung des Bürgerwillens.
  3. Nachhaltigkeit spart Kosten und verringert die Kostenunsicherheit
    Durch die nachhaltige Nutzung des Rohbaus sparen wir gerade in den Bereichen Beton und Stahl, – also genau den Materialien, die jetzt besonders durch die Preissteigerung betroffen sind. Nicht auszudenken wie die Kosten steigen würden wenn auch der Roh-bau, der rund 30 % der Baukosten verursacht jetzt neu gebaut würde. Bisher angefallene Mehrkosten im Bereich Stahl und Betonsanierung sind minimal.
  4. Unbürokratische Nachträge
    Wie die Rechtsanwältin ausführte können bei Kostenmehrungen vorhandene Lieferverträge verlängert werden und auch bei Überschreitung der Vergabesummen so unbürokratisch und zeitsparend der Bauprozess fortgesetzt werden. 5.
  5. Fazit
    Seit der Kostenberechnung sind bisher die Rathauskosten nur marginal gestiegen. Durch die Wiederverwendung des Rohbaus werden viele Unsicherheiten bei der Preisentwicklung Beton und Stahl hinfällig. Auch Lieferverzögerungen in dem Gewerk werden durch den Nachhaltigkeitsansatz verhindert.
    Sorgen macht allen die zukünftige Preisentwicklung. Diese trifft private und öffentliche
    Bauherrn gleichermaßen und ist nicht rathausspezifisch. Die immense Kostensteigerung von 7 Mio. Euro durch die Missachtung der Umsetzung des Bürgerentscheides in 2010 durch die CDU liegt weit über den aktuellen Unsicherheiten.

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