Der Hitzesommer 2026 hat gezeigt: Hohe Temperaturen sind auch in Siegburg längst eine konkrete Herausforderung. Besonders Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen brauchen wirksamen Schutz vor großer Hitze. Gleichzeitig hat Siegburg bereits zahlreiche Maßnahmen zur Klimaanpassung beschlossen.
Jetzt muss daraus konkretes Handeln werden.
Im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz am 14. Oktober wollen wir deshalb drei Fragen in den Mittelpunkt stellen:
Was haben wir aus dem Hitzesommer 2026 gelernt?
Wir wollen wissen, wie heiß es in städtischen Einrichtungen tatsächlich wurde, welche Erfahrungen mit Sonnenschutz und Lüftung gemacht wurden und welche Konsequenzen die Verwaltung daraus für den Sommer 2027 zieht.
Was von unseren Klimaanpassungsplänen ist bereits umgesetzt?
Siegburg hat mit dem Integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept, dem Hitzeaktionsplan und dem Masterplan Grün zahlreiche Maßnahmen beschlossen. Wir wollen transparent sehen, was davon umgesetzt ist, was sich in Bearbeitung befindet und was noch aussteht.
Welche Maßnahmen können wir jetzt konkret auf den Weg bringen?
Mit dem Förderaufruf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ stehen Fördermöglichkeiten für Maßnahmen wie Sonnenschutz, Begrünung und Entsiegelung zur Verfügung. Wir wollen prüfen, wie Siegburg diese Chancen insbesondere für Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen nutzen kann.
Unser Ziel ist klar: Nicht erst beim nächsten Hitzesommer reagieren, sondern jetzt vorsorgen.
Für hitzegeschützte Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen. Für mehr Grün und weniger versiegelte Flächen. Und für ein Siegburg, das auf die Folgen des Klimawandels vorbereitet ist.
Hitzeschutz beginnt nicht beim nächsten Sommer. Hitzeschutz beginnt jetzt.
