Schluss mit der CDU-Alleinherrschaft

Die Grünen Siegburg haben ihre Direktkandidaten und ihre Reserveliste gewählt und vorgestern in einer Mitgliederversammlung ihr Wahlprogramm einstimmig beschlossen. Sie werben u.a. für eine nachhaltige Umweltpolitik, fordern den Rückbau der „Baustraße“ auf dem Michaelsberg sofort nach Beendigung der Baumaßnahme, sprechen sich für ein Nachtflugverbot und gegen die Verlängerung der Konrad-Adenauer-Allee aus, die der Umwelt schadet, viel Geld kostet aber so gut wie keine verkehrlichen Entlastungseffekte bringt.

Die Grünen wollen das Rathaus an Ort und Stelle erhalten und es durch eine längst überfällige energetische Sanierung fit für die Zukunft machen. Die Grünen sprechen sich für eine behutsame Stadtentwicklung aus und lehnen die Ansiedlung einer Einkaufsmall ab.

Neben den inhaltlichen Zielen ihres Kommunalwahlprogramms kämpfen die Grünen für das Ende der absoluten CDU-Mehrheit. Die Grünen machen die absolutistisch regierende Stadtratsmehrheit für eklatante Fehler im Verkehrs und Investitionsbereich verantwortlich, die Siegburg landesweit einen zweifelhaften Ruf für seine Staus und die immense Höhe des Schuldenberges eingebracht haben. Zudem mangelt es den Herrschenden an Demokratieverständnis, wie es zum Beispiel beim Bürgerentscheid offen zu Tage trat. Auch soll Schluss sein mit einer Personalpolitik im Rathaus, die sich zu stark nach dem Parteibuch der Mehrheit richtet.
Die Grünen freuen sich, dass zwei aktive Mitglieder der Bürgerinitiative, Walter Bitter und Edmund Stanton, die erfolgreich in Siegburg den ersten Bürgerentscheid mit initiiert hat, der die ECE-Einkaufsmall in der Innenstadt verhindert hat, für die Grünen kandidieren.

Die Grünen haben folgende Reserveliste / Direktkandidaten für die 22 Wahlkreise gewählt:

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