Lebensmittelmarkt im Rathaus

 

Dieser Antrag ersetzt unseren Antrag vom 24.2.2012

 

Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit potentiellen Investoren und Lebensmittelketten zu führen, um die Möglichkeit einer Ansiedlung eines Citymarktes im Erdgeschoss des Rathauses zu eruieren. An den Gesprächen sind Vertreter aller Fraktionen zu beteiligen. Dabei sind folgende Varianten zu prüfen:

 

  • Prüfvariante 1: (Mitte links) Innenhofüberbauung:

 

Die Verkaufsfläche von ca. 500 Quadratmeter wird im Innenhof in Stelzenbauweise in der EG-Ebene errichtet. Die Warenanlieferung erfolgt vom Friedensplatz aus. Die Sozial und Lagerräume werden im Bereich des ehemaligen Sozialamtes untergebracht. Zusätzliche Lager- und Kühlraumflächen werden in den darunter liegenden Kellerräumen realisiert.

 

  • Prüfvariante 2: (Mitte rechts) Umbau der rechten Teils des EG des Rathauses

 

Die Variante erstreckt sich von der Aufzugstürlinie bis zum äußersten Ende des rechten Rathausflügels. Bei zusätzlichem Platzbedarf ist der Ausbau zum Hof in Stelzenbauweise und im vorderen Bereich zu berücksichtigen.

Begründung: Die Versorgung mit Lebensmitteln in der Innenstadt gehört zur Daseinsvorsorge und ist von größter Bedeutung für die in der Innenstadt lebenden Bürger. Spätestens durch die drohende Schließung des letzten Lebensmittelmarktes Kaiser‘s droht der Lebensmittelnotstand in der Innenstadt. Dem gilt es Abhilfe zu schaffen.

 

Doch zurzeit scheitert die Ansiedlung eines Lebensmittlers an den hohen Mietpreisen und es ist zurzeit keine Besserung der Lage in Sicht. Um an der Situation etwas zu ändern, bedarf es innovativer Ideen.

Der Nogenter Platz ist ein idealer Standort für einen Lebensmittelmarkt zur Versorgung der Innenstadt. Hier bieten sich zwei Varianten an, um einen Citymarkt mit ca. 500 m2 Verkaufsfläche zu realisieren. Um den Fortfall der der Büroflächen zu kompensieren, wäre ein neues Raumnutzungskonzept für das Rathaus zu erstellen.

Durch die Ansiedlung im Rathaus könnte dem Lebensmittler ein fairer Mietpreis von beispielsweise 12-15 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Der Quadratmeterpreis wäre nicht nur kostendeckend, sondern würde der Stadt noch zusätzliche Einnahmen bringen.

Der Lebensmittelmarkt würde den Nogenter Platz beleben, die Attraktivität der Innenstadt erhöhen und wäre ein Beitrag zur gelebten Wirtschaftsförderung.

Selbst wenn ein Lebensmittelmarkt in der Cecilienstrasse entstehen sollte, spräche das nicht gegen die Rathauslösung, da in der Innenstadt auch der Bedarf für zwei Lebensmittelmärkte besteht. Früher verfügte die Innenstadt über zahlreiche Lebensmittler.

 

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