Dynamisches Parkleitsystem kommt, Verkehrsprobleme bleiben

Die Hoffnung liegt auf dem dynamischen Parkleitsystem, das hat aber offenbar auch seine Haken. Per Funk werden lediglich die Tiefgaragen und Parkhäuser, nicht aber die Parkplätze mit den Schildern verbunden, auf denen dann Leuchtziffern die Zahl der noch freien Stellplätze anzeigen soll.
Warum nicht wenigstens der Allianz-Parkplatz?, wollte Hans-Werner Müller von den Grünen im Planungsausschuss wissen. Das hat seine Gründe. Zum einen, erläuterte die Technische Beigeordnete Barbara Guckelsberger, sollten Wartung und Stromkosten bezahlt werden, und das rechne sich nur ab 200 Stellplätzen. Zum anderen sei das System für Parkplätze schwierig zu realisieren. Vor allem aber will die Stadt nicht, dass mehr Autofahrer als ohnehin  schon den Allianzparkplatz ansteuern. Weil die bekanntermaßen über die Kaiserstraße und damit durch die Fußgängerzone auf das Gelände hinter der Marktpassage fahren müssen.
Gleichwohl beschloss der Ausschuss das Dynamische Parkleitsystem einzuführen. „Das Parkleitsystem wird unsere Verkehrsprobleme nicht lösen“, zeigte sich Müller skeptisch, zumal das System keine Antwort darauf gibt, wie die Autofahrer „wieder zügig aus den Parkhäusern rauskommen.“
Mit der Realisierung ist frühestens 2012/2013 zu rechnen. 550 000 Euro soll das System kosten. 330 000 Euro zahlt das Land.

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